Das Wechselrezept ist nicht umsonst mit dem Schwierigkeitsgrad "mittel" angegeben. Ich glaube aber auch, dass es sich hier um einen Kompromiss handelt: Sicher gibt es auch Personen, die dieses Rezept sehr einfach finden.
Unter meinen Kollegen gab es jüngst einige, die mich damit überrascht hatten, dass sie ohne Hilfe mal eben Windows ("Linux habe ich mich nicht getraut") auf ihrem Laptop neu installiert haben. Ein anderer Kollege hat mich damit überrascht, dass er sich einen Raspberry PI zugelegt und selbst mit Linux bespielt sowie für sein Smarthome eingerichtet hat. Er wollte dann nur noch Tipps für alternative Linux-Versionen haben, die vielleicht besser funktionieren. Aber es gibt auch die anderen Kollegen, die von sich selbst sagen, sie könnten nicht mal einen Drucker installieren.
Jedenfalls denke ich, dass man wohl am besten immer alles unterstützen oder ermöglichen sollte; Von der Hilfe zur Selbsthilfe (das Wechselrezept) oder Betreuter Wechsel (erfahrener Linuxer leitet an und unterstützt) oder eben auch der Wechsel als Service (Linux wird von einem erfahrenen Linuxer installiert und eingerichtet).